Thick As A Brick Tour 2012

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Moderator: King Heath

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Carsten
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Thick As A Brick Tour 2012

Beitrag von Carsten » Mi Aug 24, 2011 8:48 am

Wer sich schon gern über eine 40 Jahre auf der Parkbank Box ärgert, der wird bestimmt auch über die Gerüchte gestöhnt haben, Thick As a Brick werde nächstes Jahr in Gänze (vielleicht sogar mit Originalbesetzung?) aufgeführt werden.
Aber es naht die Erlösung! Keine krachenden Akkorde aus Marshalltürmen, dafür quietschendes Akkordeon aus der Muschel im Kurpark oder im Kleingartenverein Sankt Kleve.
Also kein Jessro, dafür Ian und wahrscheinlich der bekannte Rest. Hier die ersten Daten:
http://www.ticketmaster.co.uk/search?tm ... search.y=0

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Nightcap
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Re: Thick As A Brick Tour 2012

Beitrag von Nightcap » Mi Aug 24, 2011 9:26 am

http://www.harrogatetheatre.co.uk/page. ... 2bc9db2d08
Mit "special guests" und "Video projection"!!

Auch in Good Old Dschöhrmennie:

24.02.12 Potsdam
Mit Filmorchester Babelsberg!
http://tickets.vibus.de/shop/0000000000 ... 0212347000
Life's a long song
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Laufi
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Re: Thick As A Brick Tour 2012

Beitrag von Laufi » Mi Aug 24, 2011 9:54 am

Moin:

das guck ich mir dann wohl sogar an, in der Hoffnung, daß ich den Gesang ertragen kann und die "special guests" mehr als ein Hase sind .... allerdings: das findet ohne Martin statt? Geht eigentlich nicht!

cheers,

Laufi
"Du hast wohl nen nassen Helm auf!"

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jan.gast
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Re: Thick As A Brick Tour 2012

Beitrag von jan.gast » Mi Aug 24, 2011 10:04 am

Nightcap hat geschrieben:24.02.12 Potsdam
Mit Filmorchester Babelsberg!
Das dürfte allerdings nicht die obskure TAAB-Nummer* sein:
http://www.nicolaisaal.de/nsp/1112/vera ... derson.php

* dazu nur soviel: jetzt macht er auch noch dieses Album bzw. dessen Live-Performance kaputt, es sei denn, er holt sich einen Sänger (Vorbild, sagen wir mal, Yes, d.h. einen Stimmenimmitator am besten aus 'ner Coverband), holt sich ansonsten die Originalbesetzung von 1972, beschränkt sich auf's Flötespielen und Gestikulieren: dann, aber wirklich nur dann, könnte das ein Highlight werden...
(Bei stirktem Verbot für die Quetschkommode, versteht sich)

JG

Whistling Catfish
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Re: Thick As A Brick Tour 2012

Beitrag von Whistling Catfish » Mi Aug 24, 2011 12:30 pm

Carsten hat geschrieben: Keine krachenden Akkorde
Wart's mal ab....
Carsten hat geschrieben: Also kein Jessro, dafür Ian
Hört mir hier eigentlich nie jemand zu???? ;-)
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effo
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Re: Thick As A Brick Tour 2012

Beitrag von effo » Mi Aug 24, 2011 12:34 pm

Schreib's halt nochmal laut rein :wink: - für die,die erst in den letzten Tagen aus dem Urlaub zurückgekommen sind und ansonsten keine Lust haben,die Freds zu "durchsuchen".....

Beasty
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Re: Thick As A Brick Tour 2012

Beitrag von Beasty » Mi Aug 24, 2011 12:45 pm

jan.gast hat geschrieben:es sei denn, er holt sich einen Sänger (Vorbild, sagen wir mal, Yes, d.h. einen Stimmenimmitator am besten aus 'ner Coverband), holt sich ansonsten die Originalbesetzung von 1972, beschränkt sich auf's Flötespielen und Gestikulieren: dann, aber wirklich nur dann, könnte das ein Highlight werden...
JG
Eine echt gute Idee. Gibt es denn so jemanden auf dem Tullcoverbandmarkt?
Bei Judas Priest hat es ja nicht so funktioniert.
He's hundred names of terror, the creature you love the least. Picture his name before you and exorcise the beast.

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Nightcap
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Re: Thick As A Brick Tour 2012

Beitrag von Nightcap » Do Aug 25, 2011 9:53 am

Was soll das nur wieder sein?

Er kriegt das doch gesanglich im Leben nicht mehr hin, aber ein Gastsänger???
Nee, oder?

Und dann als "Ian Anderson with band plays..."
Hallo? TAAB ohne Martin?
Das geht nicht nur "eigentlich" nicht, das geht gar nicht!

Dann ist JT wirklich mausetot.
Sanft entschlafen, aus die Maus...
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Whistling Catfish
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Re: Thick As A Brick Tour 2012

Beitrag von Whistling Catfish » Do Aug 25, 2011 10:41 am

Nightcap hat geschrieben: Hallo? TAAB ohne Martin?
Hmmm....wieso eigentlich nicht? Also ich weiss natürlich was Du meinst und versteh' Deinen Punkt!
Aber nostalgische Debatten und persönliche Befindlichkeiten will ich hier gar nicht diskutieren, sondern
vielmehr ging mir gerade so durch den Kopf, das TAAB, von allen klassischen JT-Platten, das Album ist,
welches den allen so ans Herz gewachsenen "MB Signature Sound" am wenigsten "featured.

Ich mein es gibt dort keine epischen und einprägsamen Riffs und Soli a la Benefit, Aqualung, APP, WC,
Minstrel, TOTRNR, SFTW; HH und SW und allem was später kam.

Ich glaube TAAB ist eines der Alben, auf das MB den wenigstens Einfluss genommen hat. Was denkt ihr?
Ich muss es mir nochmal anhören, aber aus der Erinnerung fällt mir jetzt kein großer und prominenter MB
Moment in TAAB ein der eindeutig nach MB klingt, wie auf den anderen. Tolle Gitarrenparts ohne Zweifel,
aber nicht der den anderen Alben so anhaftende typische MB Sound. TAAB wird m. E. stark von Flöte, den akustischen
Seiten und den Keyboards dominiert und im Vergleich zu anderen Tull Alben viel weniger von der elektrischen Gitarre
wenn mich meine Erinnerung nicht trübt. Nur so ein Gedanke unabhängig von
der eigentlichen Personaldebatte.....aber ab und an tut es einem Forum ja auch mal gut wenn wir über
Musik reden, gelle......;-)

Irgendwelche Meinungen?
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jan.gast
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Re: Thick As A Brick Tour 2012

Beitrag von jan.gast » Do Aug 25, 2011 11:18 am

Nightcap hat geschrieben:...aber ein Gastsänger???
Mal im Ernst: mit stimmlich fähigem, tulllike klingendem Sänger wäre das schon vorstellbar: Paul Forrest z.B., warum denn nicht: IA hat schon gemeinsam mit diesem Herrn, wie das neudeutsch heißt, performt.
Dazu das 72er LineUp, klar: mit Martin, oder das aktuell LineUp, klar mit Martin! - in jedem Falle ohne jede Art von Quetschkommode!
Ich bin der Überzeugung: wenn IA das als Sänger und Flötist mit der aktuellen IA-Band »daher«interpretiert, geht das sowas von in die Hose oder aber: er schreibt die Arrangements so stark gemäß seiner heutigen stimmlichen Fähigkeiten um (oder lässt das umschreiben) - er hat ja, gerade in TAAB auch absolute Tempi-Probleme wegen der Anstrengung, die Höhen zu bewältigen, --- dann auch.
Wie auch immer: es ist keine gute Idee.
JG

CaptainFalcon
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Re: Thick As A Brick Tour 2012

Beitrag von CaptainFalcon » Do Aug 25, 2011 1:31 pm

Also, wie kann man überhaupt in Erwägung ziehen, dass ein Gastsänger gut wäre??? Dann kann ich mir ja gleich eine Coverband anschauen. Ich will Anderson hören, selbst dann, wenn es zwei, drei Passagen in Taab gibt, die er nur mit reduzierter Stimme singen kann. Es ist halt so. Und Anderson in der Form wie in Hanau etc., traue ich durchaus eine sehr ordentliche Performance zu.

Martin wäre mir allerdings trotzdem viel lieber als Florian. Aber da muss man wohl durch ;)

folkfreak
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Re: Thick As A Brick Tour 2012

Beitrag von folkfreak » Do Aug 25, 2011 1:40 pm

...ist doch eh schon ne Coverband :wink:

King Heath
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Re: Thick As A Brick Tour 2012

Beitrag von King Heath » Do Aug 25, 2011 4:09 pm

Whistling Catfish hat geschrieben:
Ich mein es gibt dort keine epischen und einprägsamen Riffs und Soli a la Benefit, Aqualung, APP, WC,
Minstrel, TOTRNR, SFTW; HH und SW und allem was später kam.

Ich glaube TAAB ist eines der Alben, auf das MB den wenigstens Einfluss genommen hat. Was denkt ihr?
Ich muss es mir nochmal anhören, aber aus der Erinnerung fällt mir jetzt kein großer und prominenter MB
Moment in TAAB ein der eindeutig nach MB klingt, wie auf den anderen. Tolle Gitarrenparts ohne Zweifel,
aber nicht der den anderen Alben so anhaftende typische MB Sound. TAAB wird m. E. stark von Flöte, den akustischen
Seiten und den Keyboards dominiert und im Vergleich zu anderen Tull Alben viel weniger von der elektrischen Gitarre
wenn mich meine Erinnerung nicht trübt. Nur so ein Gedanke unabhängig von
der eigentlichen Personaldebatte.....aber ab und an tut es einem Forum ja auch mal gut wenn wir über
Musik reden, gelle......;-)

Irgendwelche Meinungen?
Nicht irgendwelche, sondern eine ganz bestimmte. Grundsätzlich hast Du wohl recht, dass es hier keine Aqualung oder To Cry You A Song Riffs gibt. TAAB zeichnet sich, wie auch seine beiden Nachfolger, durch ein ganz hervorragendes Ensemblespiel aus, in dem aber sehr wohl Martin Barre typische Riffs zu finden sind. Beispiel: See there, a son is born! mit anschließendem, ebenfalls sehr typischen Martin Barre Solo. In diesem Zusammenhang empfehle ich unbedingt das Studium historischer Gesamtaufnahmen und natürlich die Bursting Out Version von 1978 (alternativ MSG mit Bild).

Live wird nämlich erst so richtig ein Schuh daraus, und um einen Live-Vortrag geht es ja wohl. Hier knackt und knarzt die Gitarre aber sowas von herrlich im Zusammenspiel mit dem Flötengefiepe und die Übergänge von Begleitung zu Solo und vice versa können nicht klar definiert werden: das nenne ich denn einfach mal "The Martin Barre Trademark".

Es dürfte auf diesem Forum Einigkeit darüber bestehen, dass Florian O. ein technisch ganz ausgezeichneter Gitarrist ist, der einen Flamenco hinlegen kann, dass einem Martin Barre die Castagnetten aus der Hose fliegen. Dem aufgeschlossenen Hörer wird allerdings auch nicht entgangen sein, dass es dem jungen Mann ein wenig an Originalität und Stil mangelt bzw. er Stile sehr gut wiedergeben, aber eben nicht kreiren kann. Neben den berühmten Obertönen gibt es auch noch die von mir so genannten Untertöne. Hierbei handelt es sich um die individuellen, sprachlich nicht oder kaum festmachbaren Eigenheiten eines Künstlers auf seinem Instrument. Das gilt für Geiger, Pianisten und eben auch Virtuosen auf der elektrischen Gitarre. Jeder der mal Hendrix gehört hat und seine Aufnahmen (sagen wir mal Vodoo Chile) mit denen eines ebenfalls begnadeten Kollegen (sagen wir mal Stevie Ray Vaughan) vergleicht, wird wissen, was ich meine. Steve Morse steckt technisch Ritchie Blackmore ohne weiteres in die Tasche, aber Blackmores Smoke On The Water (live) bleibt unerreicht schmutzig und hat den Blues.

Abschließend bleibt fest zu halten, dass ich Martin Barre aus Kings Heath, Birmingham, West Midlands, Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland, für unersetzbar halte, wenn es um den Sound von Jethro Tull geht. Ian Anderson plus die besten Studiobuffs dieser Galaxie und der nächsten sind eben nicht Jethro Tull sondern bestenfalls eine Jethro Tull Cover Band. Aber Cover Bands können ja auch ganz schön sein.

Ich habe in jungen Jahren immer mal wieder davon geträumt, A Passion Play in einer orchestralen Version mit Tenor zur Aufführung zu bringen. Leider reichen meine bescheidenen Notenkenntnisse nicht zur Erstellung einer ordentlichen Partitur aus. Jedenfalls stelle ich mir so eine Fassung des tullschen Oevres sehr schön vor. Als Alternative zu Krächzgesang mit Studiomuckern (und German Squeezy Thing).

KH

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strange avenue
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Re: Thick As A Brick Tour 2012

Beitrag von strange avenue » Do Aug 25, 2011 6:31 pm

Who's assigned for all the sex, pardon, sax parts? Is it going to be genuine triple-s sax or an age-adapted version of safer sax?
Bild
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under wraps
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Re: Thick As A Brick Tour 2012

Beitrag von under wraps » Do Aug 25, 2011 7:43 pm

Er könnte doch die Flöte durch die Quetschkommode und den Gesang durch die Flöte ersetzen.

Alternativ ersetzen wir Ian durch Hubert von Goisern und Ian ersetzt die Quetschkommode von dem

Tastenmann durch die Flöte.

Wie auch immer, habe das Gefühl IA will was nach vorne bringen, von dem er selber weis, das es warum

auch immer nicht mehr funktioniert, wenn nicht ganz neue Wege eingeschlagen werden, nur werden die

überhaupt nicht gesucht.

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