Grundsätzliches zum Homerecording-Projekt

Wir versuchen, unsere Forumseigene Coverversion eines Jethro Tull Tracks aufzunehmen.

Moderator: King Heath

Laufi
Site Admin
Beiträge: 2800
Registriert: Di Aug 03, 2004 10:19 am
Wohnort: Cologne
Kontaktdaten:

Grundsätzliches zum Homerecording-Projekt

Beitrag von Laufi » So Jul 13, 2008 8:25 am

Moin:

ich versuche mal in ein paar Zeilen zu erklären, worum es geht: in diesem Board schwirren prinzipiell auch einige Musiker, ehemalige Musiker, Möchtegern-Musiker oder sonstwie musikalisch ambitionierte und (un) talentierte Menschen rum.
Irgendwann kam also die Idee auf, eine eigene Coverversion eines Jethro Tull Tracks zu machen. Diese Idee wurde nun wieder aufgegriffen, deswegen habe ich dem Projekt mal einen eigenen Teil im Forum gewidmet.

Laßt uns hier bitte klären, wer mitmacht, wer wie technisch ausgestattet ist und natürlich welche(n) Track wir uns vornehmen.

Cheers,

Laufi
"Du hast wohl nen nassen Helm auf!"

http://www.laufi.de

AlexanderOstuni

Beitrag von AlexanderOstuni » So Jul 13, 2008 9:20 am

Hallo,

dann mach ich mal den Anfang.
Eigentlich bin ich Bankkaufmann, mein Hobby war aber schon immer die Musik. Seit ca 1995 habe ich ein Heimstudio im Untergeschoss unseres Hauses. Damals noch ne analoge 24 Spur Bandmaschine, inzwischen bin ich jedoch aus ergonomischen Gründen jedoch auf Cubase auf einem PC gewechselt. Für den Endmix habe ich aber immernoch eine analoge Mastermaschine (eine Telefunken M 15 A direkt vom Erstbesitzer, dem ZDF bekommen und von denen nicht so häufig benutzt)
Ich selbst habe Klavier gelernt und mir Schlagzeugspielen selbst beigebracht. Außerdem frickle ich mit Synthesizern, in der letzten Zeit fast nur noch Softwaresynthesizern rum. Hochwertige (Brauner und Audio Technica) sowie auch preiswertere (Studio Projects) Großmembranmikros sind vorhanden. Hier könnte sich also nach herzenslust ausgetobt werden....

Das ganze liegt in Ludwigshafen, nicht weit von der Eberthalle.

Grüße
Alex

Jack Green
Beiträge: 1450
Registriert: Di Jan 02, 2007 10:45 pm

Beitrag von Jack Green » So Jul 13, 2008 9:37 am

Immer dabei. :-)

Bin zwar bei weitem nicht so ausgestattet wie manche hier, aber mit ein bisschen Anstrengung krieg auch ich ein paar nette Aufnahmen zusammen.

Beim EMP-Project wird es so gehandhabt, dass alle ihre Teile aufnehmen und einer alleine für die Produktion zuständig ist, der also die einzelnen Spuren zusammenführt, mixed und gegebenenfalls Effekte hinzufügt, wie es für ihn am besten klingt. Seine Ergebnisse werden dann in Form von Demos versand und jeder einzelne kann dann seine Verbesserungsvorschläge machen.
Ich halte es mit meinen Flötenspuren manchmal gern so, dass ich eine Version ohne irgendwelche Effekte verschicke und eine, wo meine Vorschläge drauf sind, also eine mit Effekten.

Also mein Equipment ist ziemlich lausig, ich verwende Audacity (die stabile Version), habe ein nettes Behringer B1 Mikro und ein selbstgebautes (nicht von mir) Flötenmikro, mit dem auch so ziemlich die ganze Flötenstimme im TAAB-Coverprojekt von EMP eingespielt worden ist.
Klingt bei weitem nicht so natürlich wie Anderson's Aufnahmen, aber ich denke nicht ganz unbrauchbar.
Dazu noch ein Behringen 4-Kanal Mischpult und das direkt in meinen PC gestöpselt.

Also es läuft dann darauf hinaus, dass ich mich für die Flöte anbiete. Auch für den Bass wäre ich zu haben (siehe mein Living in the Past- oder Dharma For One- Video auf YouTube). http://www.youtube.com/user/Jackinart
Zuletzt geändert von Jack Green am So Jul 13, 2008 10:03 am, insgesamt 1-mal geändert.

Laufi
Site Admin
Beiträge: 2800
Registriert: Di Aug 03, 2004 10:19 am
Wohnort: Cologne
Kontaktdaten:

Beitrag von Laufi » So Jul 13, 2008 9:45 am

Moin:

na dann zähle ich auch mal auf:

Ich bin "Künstler" im weitesten Sinne und kann halbwegs singen - naja, mehr oder weniger. Musikalische Ambitionen sind durchaus vorhanden, früher habe ich in Bands gesungen und dann und wann laß ich in meinem Job auch noch mal nen Song raus ;-)
Instrumente in dem Sinne beherrsche ich nicht, ich entlocke ner Bluesharp ein paar Töne, habe das bei einer Querflöte vor knapp 18 Jahren auch mal getan und kriege einfachste Läufe auf Gitarre oder Bass hin. Reicht aber nicht, um sagen zu können, "ich spiele ein Instrument" ;-).

Anyway, ich habe ein kleines Heimstudio, bestehend aus einem Studio Projects Großmembran Mikro, Behringer 16-Kanal-Pult, M-Audio Delta Audiophile 192 Interface, Samplitude. In einem weiteren Rechner hätte ich noch eine Terratec 8-Kanal-Karte (Phase 88 ). Als Abhöre Yamaha HS50. Dazu DAT-Recorder und diverse Minidisk-Zuspieler.

Da das Projekt auf jeden Fall darauf hinausläuft, daß wir uns Files hin und her schicken, kann ich ganz sicher Speicherplatz und FTP-Zugänge auf meinem Server spendieren.

Cheers,

Laufi
"Du hast wohl nen nassen Helm auf!"

http://www.laufi.de

Jack Green
Beiträge: 1450
Registriert: Di Jan 02, 2007 10:45 pm

Beitrag von Jack Green » So Jul 13, 2008 9:56 am

Laufi hat geschrieben:
Da das Projekt auf jeden Fall darauf hinausläuft, daß wir uns Files hin und her schicken, kann ich ganz sicher Speicherplatz und FTP-Zugänge auf meinem Server spendieren.
Das ist meiner Meinung nach sehr wertvoll für so ein Projekt und schon mal ein Grundsätzliches "Danke" wert. Also danke!

TAAB
Beiträge: 66
Registriert: So Jul 29, 2007 3:26 pm

Beitrag von TAAB » So Jul 13, 2008 11:19 am

Hallo,
freut mich sehr, dass die Homerecording Geschichte doch wieder ins rollen kommt!
Ich spiele Flöte und Sax und arbeite mit Cubase zum Aufnehmen.
Unseren Sänger würde ich auch gerne für das Projekt aktivieren, mal sehen, ob das zeitlich hinhaut.

Gruß
TAAB

Benutzeravatar
strange avenue
Beiträge: 871
Registriert: Do Jun 23, 2005 9:23 pm
Wohnort: Ostblock

Beitrag von strange avenue » So Jul 13, 2008 4:31 pm

Zur Not könnte ich auch ein paar näselnde backing vocals dazutun, bin aber lo-tech und unaufnehmbar und ganz schön aus der Übung, daher trägt dieser Beitrag mal wieder eher auflockernde Züge
Bild
|_______|_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

King Heath
Beiträge: 1815
Registriert: Fr Jan 13, 2006 4:43 pm

Beitrag von King Heath » So Jul 13, 2008 6:41 pm

Na, da will ich mein Licht doch auch mal auf den Scheffel stellen:

Ich spiele vor allem und fast ausschließlich eine 1994er custom made Rob Armstrong Small Body, die in ihrem Klang einer Martin nicht unähnlich ist, aber meiner Meinung nach etwas mehr Biss hat. Hin und wieder greife ich auch auf eine Hagstrom Western Gitarre zurück (ca. Mittsiebziger), die sich vor allem für Rhythmusarbeit eignet.

Mein Repertoire, tullwise, besteht aus
  • Witches Promise
    Fat Man
    We Used To Know
    With You There To Help Me
    Sossity
    Aqualung
    Mother Goose
    Wond’ring Aloud
    My God
    Loco (Blues Version)
    Wind Up
    Thick As A Brick (excerpts, naturally)
    Just Trying To Be
    Wond’ring Again
    Life’s A Long Song
    Up The Pool
    Dr. Bogenbroom
    Nursie
    Skating Away
    Requiem
    Crazed Institution
    From A Deadbeat
    Too Old To
    The Chequered Flag
    Jack-In-The-Green (spiele ich aber nicht mehr)
    Heavy Horses (long version)
    Weathercock
    Dun Ringill
    Under Wraps
    Said She Was A Dancer
    Rocks On The Road
    When Jesus Came To Play
und noch dem einen oder anderen, das ich schon lange nicht mehr ausprobiert habe. Da sich die oben genannten Stücke als Instrumentals nicht wirklich eignen, singe ich auch dazu und das nicht ganz schlecht, wie mir von anderen versichert wurde. Jedenfalls habe ich diverse Soloauftritte absolviert und wurde nicht von der Bühne geworfen oder mit faulem Obst beworfen (letzteres mag daran liegen, dass heutzutage kaum jemand faules Obst mit in einen Club zu bringen pflegt. Das war früher auch anders). Bei diesen Auftritten habe ich allerdings kein reines Tullprogramm geboten, sondern mehr auf Costello, Richard Thompson, David Bowie und ein paar Fairport Ditties gesetzt.

Mein Problem ist allerdings, dass ich außer ein paar alten Mikrofonen weder ein Mischpult noch anderes Equipment besitze. Und obwohl ich dereinst mal ein Steinberg Programm besessen habe (und wohl immer noch besitze, wenn ich wüsste wo ich suchen soll), habe ich mich mit dem ganzen technischen Krempel nie anfreunden können. Aber vielleicht ist das Zeug ja mittlerweile etwas bedienerfreundlicher geworden.

Kann mir hier jemand einen Tipp geben, wo man günstig bis umsonst Recording-Software auftreiben kann, für die man nicht einen Nobelpreis in Astrophysik benötigt?

Sodann könnte ich meine Zupfkünste sowie Stimme dem Projekt zur Verfügung stellen, wenn dies gewünscht wird.

KH

AlexanderOstuni

Beitrag von AlexanderOstuni » So Jul 13, 2008 7:07 pm

...nur damit's nicht untergeht:
Ich könnte Gesang, Keyboards und etwas Schlagzeug beisteuern....ach ja, und ein Akkordeon steht hier auch noch rum.

Und da ich technisch ziemlich gut ausgestattet bin, und dazu noch genügend Platz habe (das komplette Erdgeschoß ist Studio...) können etwaige in der Gegend hier wohnende Mitstreiter natürlich auch gerne hier aufnehmen.

Grüße
Alex

jan.gast
Beiträge: 1111
Registriert: Mi Sep 14, 2005 11:44 am

Re: Grundsätzliches zum Homerecording-Projekt

Beitrag von jan.gast » So Jul 13, 2008 7:18 pm

Laufi hat geschrieben:Irgendwann kam also die Idee auf, eine eigene Coverversion eines Jethro Tull Tracks zu machen....
Halte das für eine sehr gute Idee, zumal einige aus dem Forum ihre diesbezüglichen Fähigkeiten ja schon unter Beweis gestellt haben (TAAB, Jack Green...)
Mein Vorschlag: es wird hier wirklich nur zu diesem Vorhaben pragmatisch gepostet, keine Randthemen, keine Debatten über anderes, keine Frotzeleien.
Zur Sache selbst: da das ein Forum von überwiegend deutsch sprechenden Fans ist, hielte ich es für interessant, die Coverversion(s) mit deutschem Text einzuspielen, ansonsten nah am Original, so im Stil von dem, was Jack Green mit seiner Flöte bzw. überhaupt macht.
Weder 1:1 nachgekupferte Einspielungen (falls das überhaupt gelänge) noch englisch gesungene Adaptionen in eigener Interpretation fände ich vergleichbar interessant.
Sollte dieser Vorschlag von den Aktiven hier in Betracht gezogen werden und Not am Manne sein, hätte ich schon Lust, auf der Basis vorliegender Übersetzungen eine "Nachdichtung" des oder der betreffenden Songs zu versuchen.
In jedem Falle fände ich es spannend, eines Tages das Resultat zu hören, ob nun in deutsch oder englisch, nah oder mehr entfernt vom Original...

Also: gutes Gelingen den Mutigen!

JG

Benutzeravatar
strange avenue
Beiträge: 871
Registriert: Do Jun 23, 2005 9:23 pm
Wohnort: Ostblock

Re: Grundsätzliches zum Homerecording-Projekt

Beitrag von strange avenue » So Jul 13, 2008 7:48 pm

jan.gast hat geschrieben:-- hätte ich schon Lust, auf der Basis vorliegender Übersetzungen eine "Nachdichtung" des oder der betreffenden Songs zu versuchen.
My Name is Fritz!
Bild
|_______|_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

jan.gast
Beiträge: 1111
Registriert: Mi Sep 14, 2005 11:44 am

Re: Grundsätzliches zum Homerecording-Projekt

Beitrag von jan.gast » So Jul 13, 2008 8:56 pm

strange avenue hat geschrieben:My Name is Fritz!
... das glaub ich gerne, aber wie ich schon schrieb: es wäre mal angenehm, ein Thema ohne absolut bescheuerte, mit der Sache nicht in Zusammenhang stehende Bemerkungen realisieren zu können...
JG

TAAB
Beiträge: 66
Registriert: So Jul 29, 2007 3:26 pm

Beitrag von TAAB » So Jul 13, 2008 9:30 pm

Hallo,

bis wir uns auf einen Titel geeinigt haben, könnte man die technische Vorgehensweise ja schon mal überdenken. Normalerweise nimmt man ja sowas wie eine Pilotspur auf.
An die Herren mit Studio und/oder viel Homerecordingerfahrung: Wie würdet ihr das angehen? Ich habe bis jetzt einfach den Originalsong als Pilot genommen. Hat den Nachteil, dass man sich dann auch an den original Ablauf halten muss. Zudem sind die Sachen auch nicht immer in time.
Bei der Songauswahl würde ich was überschaubares nehmen. Nicht zu lang und nicht zu voll. Auch auf die Gefahr hin, dass nicht alle zum Zug kommen. Dann lieber einen zweiten Song nachschieben, wenn wir wissen wie es läuft.

Gruß
TAAB

Wotan
Beiträge: 1426
Registriert: Fr Dez 08, 2006 6:33 pm

Cover

Beitrag von Wotan » Mo Jul 14, 2008 8:08 am

wir sollten erstmal festlegen, wer singt und was derjenige überhaupt singen kann. Der Gesang ist das wichtigste!!!
Also, wenn Könich sich traut, dann mal zu. Könich singt, basta.
Dann sollte man vielleicht darauf achten dass es nicht unbedingt ein Song ist der schon tausendemal mehr oder weniger schlecht gecovert wurde wie Loco oder Living in the Past.Auch wenns nur Jux und Dollerei ist. Ein gewisser professioneller Anspruch sollte schon bei allen Beteiligten da sein.

Könich hat hier ein paar Songs vorgegeben welche er singen kann.

Aqualung wäre fein, zwar ohne Flöte, dann natürlich Heavy Horses. We used to know wäre auch nicht schlecht oder auch Wond´ring Aloud. Oder auch Hunting Girl ist ne feine Sache und Herausforderung.

Ja dann mal ran.

Wotan

Jack Green
Beiträge: 1450
Registriert: Di Jan 02, 2007 10:45 pm

Beitrag von Jack Green » Mo Jul 14, 2008 8:26 am

Für Hunting Girl wäre ich bereit, das Zeug hab ich schon mal gekonnt.

Antworten