Grundsätzliches zum Homerecording-Projekt

Wir versuchen, unsere Forumseigene Coverversion eines Jethro Tull Tracks aufzunehmen.

Moderator: King Heath

Wotan
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Coverprojekt

Beitrag von Wotan » Mo Jul 14, 2008 3:10 pm

also Könich,

wenn du mit deiner Klampfe und mit dem Gesang ins Cubase von Steinberg willst, brauchst du eine entsprechende Soundkarte. Noch besser wäre ein kleiner Mischer. Ob die Mikros alt sind oder nicht, spielt nicht so die Geige, wenns nicht gerade ein Senneheiser von 1966 ist.
Am Mix ist vieles möglich.

Schau mal bei Thomann nach:

http://www.thomann.de/de/index.html

Die sind äussert günstig. Einigermaßen vernünftige Soundkarte kostet so um die hundert Euronen. Mischer von Behringer, für deine Zwecke so um die 150 Euronen.
Besser wäre es natürlich du hättest einen Kumpel mit so einem Equipment, weil es ist wirklich ein Kreuz ist, wenn du dich überhaupt nicht mit dem Kram auskennst.

Wie gesagt, der Sänger ist das wichtigste bei so einem Projekt. Sonst klingst wie Kaufhausmucke.

Wotan

TAAB
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Beitrag von TAAB » Mo Jul 14, 2008 4:48 pm

Hallo Wotan,

warum willst du denn als erstes festlegen wer singt? Der Gesang kommt am Ende. Wenn der Rest der Nummer steht, kann doch jeder der will sein Glück am Gesang versuchen.
Nix gegen dich, Könich!
Von den Titeln die du aufgezählt hast, gefällt mir Heavy Horses am besten.
Aber wie schon gesagt, ich würde erst mal was einfacheres nehmen. z.B. Mother Goose.
Welche Instrumente fehlen denn noch? Mit E-Gitarre und Bass sieht's noch dünn aus. Gibt's da keine Interessenten?

Gruß TAAB

Jack Green
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Beitrag von Jack Green » Mo Jul 14, 2008 4:56 pm

Habe mich an anderer Stelle schon für Bass gemeldet. Allerding nur wenn sich sonst keiner findet.

Laufi
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Beitrag von Laufi » Mo Jul 14, 2008 4:59 pm

Moin:
TAAB hat geschrieben:warum willst du denn als erstes festlegen wer singt?
Sehe ich genauso. Es geht letztlich um den Spaß und nicht um das perfekteste Ergebnis, insofern "steht und fällt" da nichts mit dem Gesang und ich könnte mir ganz gut vorstellen, daß mehrere Leute singen - entweder werden Strophen entsprechend geteilt, oder aber es gibt z.b. verschiedene Versionen/Mixe. Ich denke da sollte man sich erstmal einig werden, ob nachgespielt (originalgetreu) wird oder gecovert wird, d.h. wir da tatsächlich "was eigenes" reinbasteln (wäre ich verschärft für) und auch ob wir einen der Hits oder aber was unübliches (wäre ich verschärfter für) covern ...
Meine Einstellung jedenfalls: wir sollten als Kollektiv agieren, d.h. erstmal sondieren, wer was kann und wer wie technisch ausgerüstet ist, um für das Ergebnis jeden Interessenten involvieren zu können.

cheers,

Laufi
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strange avenue
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Re: Grundsätzliches zum Homerecording-Projekt

Beitrag von strange avenue » Mo Jul 14, 2008 5:21 pm

jan.gast hat geschrieben:es wäre mal angenehm, ein Thema ohne absolut bescheuerte, mit der Sache nicht in Zusammenhang stehende Bemerkungen realisieren zu können...
JG
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TAAB
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Beitrag von TAAB » Mo Jul 14, 2008 5:38 pm

Hi,
Laufi hat geschrieben:Ich denke da sollte man sich erstmal einig werden, ob nachgespielt (originalgetreu) wird oder gecovert wird, d.h. wir da tatsächlich "was eigenes" reinbasteln (wäre ich verschärft für) und auch ob wir einen der Hits oder aber was unübliches (wäre ich verschärfter für) covern ...
wenn wir was eigenes reinbasteln, dann muss die Struktur eben schon feststehen, ehe die eigentlichen Aufnahmen losgehen. Deshalb meine Frage nach einer "Pilotspur". Wenn man sowas mit einer Band macht, können sich die Stücke entwickeln. In unserem Fall ist das etwas schwieriger, finde ich. Die einzige Lösung sehe ich darin, dass z.B. Wotan (weil er komplette Stücken am PC basteln kann, ich kann das nicht) verschiedene Versionen aufnimmt und vorstellt. Wenn wir uns dann auf eine Version geeinigt haben, kommen erst die "echten" Instrumenten ins Spiel.
Da es schon relativ schwierig ist, sich auf einen Titel zu einigen kann das etwas dauern.

Gruß
TAAB

King Heath
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Beitrag von King Heath » Mo Jul 14, 2008 6:27 pm

Laufi hat geschrieben:... "was eigenes" reinbasteln (wäre ich verschärft für) und auch ob wir einen der Hits oder aber was unübliches (wäre ich verschärfter für) covern ...
Einfach nachspielen halte ich auch für zu öde. Das mache ich zwar mit meiner Klampfe auch nur, aber bei einer semi-pro Aufnahme haben wir doch ganz andere Möglichkeiten. Meine Jungs und ich haben vor vielen, vielen Monden ein paar Sachen gecovert: Thick As A Brick als Rap mit princezubatmansoundtrackzeitenartiger Gitarre und Loco als lockeren Blues. Dann gibt's noch diverse Demos wie z.B. Rocks On The Road als Country Version oder A New Day Yesterday als Swingnummer. Ganz allerliebst kam auch Heavy Horses als Reggea.

Nun, das gibt es also alles schon. Ca. 1987 kam mir mal der Gedanke, aus Saboteur eine Metalversion zu machen. Erstens gibt Martins Gitarrenriff das gut her, dann eine fette Doublebass und zum Gesang fällt uns bestimmt auch noch was ein. Gedopplete Flöten bzw. quintenversetzt könnte ich mir gut vorstellen sowie ein ebensolches Gitarrensolo.

Eigentlich hätte ich jetzt wohl auf den Songfaden umschwenken müssen, aber das ist mir jetzt zu anstrengend.

KH

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Beitrag von Laufi » Mo Jul 14, 2008 7:15 pm

Moin:
TAAB hat geschrieben:Deshalb meine Frage nach einer "Pilotspur".
Ich verstehe die Frage, sie kommt aber zu früh. Das sollten wir klären, wenn wir wissen was wir (ungefähr) machen wollen und dann wird irgendjemand schon eine Pilotspur machen können. Sei es programiiert, mit der Gitarre oder ähnliches.

Die Anregungen vom Könich (besonders "Thick As A Brick als Rap mit princezubatmansoundtrackzeitenartiger Gitarre") find ich ganz wunderbar.

cheers,

Laufi
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King Heath
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Beitrag von King Heath » Mo Jul 14, 2008 8:14 pm

Laufi hat geschrieben: Die Anregungen vom Könich (besonders "Thick As A Brick als Rap mit princezubatmansoundtrackzeitenartiger Gitarre") find ich ganz wunderbar.
Danke, gibt's aber schon.

KH

TAAB
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Beitrag von TAAB » Mo Jul 14, 2008 10:16 pm

Hi,
ich glaube dieser Thread ist jetzt etwa da, wo der letzte stecken geblieben ist.
Ihr seit mir musikalisch und organisatorisch einfach zu weit voraus. An einer deutschsprachigen Rap Version eines Medley: Up To Me-Dharma For One (70er Live-Version)-Wind Up finde ich keinen Gefallen, glaube ich. Ich mag halt Tull.
TAAB hat geschrieben:Umgedreht hätte ich's verstanden: I shot the sheriff im Tull-Stil zu covern, das hätte was!
Das würde mir besser gefallen, traue ich mir/euch aber auch nicht wirklich zu.

@King: Kannst du mir mal so eine interessante Version zukommen lassen.
Vielleicht habe ich ja total falsche Vorstellungen wie sich sowas anhört.

Gruß
TAAB

Jack Green
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Beitrag von Jack Green » Mo Jul 14, 2008 10:23 pm

TAAB hat geschrieben: An einer deutschsprachigen Rap Version eines Medley: Up To Me-Dharma For One (70er Live-Version)-Wind Up finde ich keinen Gefallen, glaube ich.
Davon war nie die Rede. Ich habe bloß das Medley vorgeschlagen, aber im Stil des Originals.

TAAB
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Beitrag von TAAB » Mo Jul 14, 2008 10:26 pm

Schon klar Jack, ich hab nur versucht die allgemeine aktuelle Interessenslage kurz zusammen zu fassen.

Jack Green
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Beitrag von Jack Green » Mo Jul 14, 2008 10:31 pm

Naja....meine Interessen liegen dann doch woanders als die "allgemeinen".


Aber wenn ihr anderen so eine eigene Version macht und trotzdem noch ne Flöte braucht, bin ich da.

jan.gast
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Beitrag von jan.gast » Di Jul 15, 2008 7:02 am

Jack Green hat geschrieben:... noch ne Flöte braucht, bin ich da.
Das sollte erste Wahl für das Projekt sein, Zweifler hier schauen:
http://www.youtube.com/watch?v=pjp3fKqV5rU
JG

Wotan
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Cover

Beitrag von Wotan » Di Jul 15, 2008 7:50 am

Wie es scheint gibt es hier grundsätzlich 2 Ansichten.
Zum einem die Fraktion die gern dem Orginal so nah wie möglich kommen möchte.
Zum anderen halt die, die eine eigene Version eines Songs machen möchte.

Am einfachsten wäre hier natürlich einer der frühen Songs, von This Was oder Benefit. Z.B.: Als Blues (Bluesartig) oder auch als Reggea. Hatte ich aber schon mal vorgeschlagen.
Natürlich kann ich euch z.B.: Aqualung so aufnehmen (ausser Gesang und wenn es sein muss sogar mit Gitarrensoli) das es sich nicht vom Orginal unterscheidet. Aber isses das? Dann kann man sich doch besser das einzig wahre Orginal anhören.
Oder jemand ist in der Lage, das Werk stimmlich so zu gestalten, das etwas eigenes dabei herauskommt. Siehe Cocker, der covert fast nur.

Wotan

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