The Greatest Prog Guitarists: An Essential Top 25 Countdown

Diskussion über Martin Barres Aktivitäten. / Discussion about Martin Barre's activities.

Moderator: King Heath

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Whistling Catfish
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The Greatest Prog Guitarists: An Essential Top 25 Countdown

Beitrag von Whistling Catfish » Fr Feb 26, 2021 9:50 am

Solche Listen sind zwar ziemlich unsinning, aber unser Mann läuft hier auf einem respektablen 5. Rang ins Ziel.

https://www.udiscovermusic.com/stories/ ... 8ckWgp89Xw
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Dietmar
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Re: The Greatest Prog Guitarists: An Essential Top 25 Countdown

Beitrag von Dietmar » Fr Feb 26, 2021 11:05 am

Tja..... ich muss da leider konstatieren, dass ich das nicht mal ansatzweise beurteilen kann, wer da wo möglicherwise zu Recht oder Unrecht gerankt wurde..... :?

Für mich war MB immer ein wichtiger Bestandteil als "Typ", als "langjähriger Mitstreiter" oder meinetwegen auch als "Begründung", warum JT noch als Band und nicht als Solo-Projekt existierte. Musikalisch konnte ich es nie wirklich einschätzen. Nur so viel: da ich mir das seit 2012 ja nun wieder in "homöopatischen Dosen" mit IA live angeschaut habe, habe ich mich nicht einmal dabei erwischt, dass ich "aus musikalischen Gründen" etwas im Gitarrenspiel vermisst hätte (ok, so manche "Pose" von diesem Mannheimer fand ich eher unglücklich) - oder dass ich gar das Bedürfnis gehabt hätte, mir Martin's Tull-Version mit diesem unsäglichen Sänger mal anzuschauen..... :mrgreen:

Was mir von MB alleine im Wesentlichen in Erinnerung bleibt, ist sein erstes Projekt damals mit der "Summer Band". Das "Konzept" fand ich richtig klasse.... :)

Whistling Catfish
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Re: The Greatest Prog Guitarists: An Essential Top 25 Countdown

Beitrag von Whistling Catfish » Fr Feb 26, 2021 1:01 pm

Dietmar hat geschrieben:
Fr Feb 26, 2021 11:05 am
. Nur so viel: da ich mir das seit 2012 ja nun wieder in "homöopatischen Dosen" mit IA live angeschaut habe (...) oder dass ich gar das Bedürfnis gehabt hätte, mir Martin's Tull-Version mit diesem unsäglichen Sänger mal anzuschauen.....
Also ich persönlich finde den Sänger in Ian Anderson's JT viel unsäglicher......
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Re: The Greatest Prog Guitarists: An Essential Top 25 Countdown

Beitrag von Unisono » Fr Feb 26, 2021 4:03 pm

Dietmar hat geschrieben:
Fr Feb 26, 2021 11:05 am
Mannheimer
Rosenheimer! (Oder war das absichtlich verballhornt?)

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Dietmar
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Re: The Greatest Prog Guitarists: An Essential Top 25 Countdown

Beitrag von Dietmar » Fr Feb 26, 2021 6:05 pm

ups, nein, kein hidden gag...... irgendwie dünkte es mich bereits beim schreiben, dass das so wohl nicht (ganz) richtig war..... kann mir auch nicht mehr jeden dieser Mi(e)tmusiker merken..... :mrgreen:

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John Wayne
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Re: The Greatest Prog Guitarists: An Essential Top 25 Countdown

Beitrag von John Wayne » Sa Feb 27, 2021 2:06 pm

Whistling Catfish hat geschrieben:
Fr Feb 26, 2021 1:01 pm
Dietmar hat geschrieben:
Fr Feb 26, 2021 11:05 am
. Nur so viel: da ich mir das seit 2012 ja nun wieder in "homöopatischen Dosen" mit IA live angeschaut habe (...) oder dass ich gar das Bedürfnis gehabt hätte, mir Martin's Tull-Version mit diesem unsäglichen Sänger mal anzuschauen.....
Also ich persönlich finde den Sänger in Ian Anderson's JT viel unsäglicher......
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Re: The Greatest Prog Guitarists: An Essential Top 25 Countdown

Beitrag von Whistling Catfish » Di Mär 02, 2021 5:07 pm

John Wayne hat geschrieben:
Sa Feb 27, 2021 2:06 pm
Whistling Catfish hat geschrieben:
Fr Feb 26, 2021 1:01 pm
Dietmar hat geschrieben:
Fr Feb 26, 2021 11:05 am
. Nur so viel: da ich mir das seit 2012 ja nun wieder in "homöopatischen Dosen" mit IA live angeschaut habe (...) oder dass ich gar das Bedürfnis gehabt hätte, mir Martin's Tull-Version mit diesem unsäglichen Sänger mal anzuschauen.....
Also ich persönlich finde den Sänger in Ian Anderson's JT viel unsäglicher......
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Was ist denn noch "original" an IA's JT Version? Ausser IA? Und glaub' mir es schmerzt mich fast physisch es auszusprechen - nicht mal mehr ein Schatten seiner selbst ist, wenn es zum Thema "Live Performance" kommt. IA's JT Version hat mittlerweile kaum mehr etwas mit Rock Musik zu tun, wenn Du mich fragst. Alles was die tullsche Interpretation von Rock ausgemacht hat, wurde seinem Handicap untergeordnet. Dynamik, Tempo, Ausdruck, "heaviness" - alles wird entweder drastisch reduziert oder zugeflötet.

Und in Bezug auf die oben genannten Eigenschaften ist Martin Barre's Interpretation von IA's Musik mittlerweile DEUTLICH näher an dem, was mich einst (und bis zum heutigen Tage) an seiner Musik so fasziniert hat.

Ich halte auch Darby Todd und Alan Thompson für die deutlich besseren Rockmusiker als es Scott Hammond oder David Goodier sind. Und ich halte auch die beiden letztgenannten für ganz wunderbare Musiker - aber das sind keine Rockmusiker im eigentlichen Sinne.

Und der akustische Part der Tull Magie? Da macht die Stimme eben auch nicht mehr mit. Und zuflöten funktioniert da auch nicht. Bleiben noch Bouree, King Henry, Elegy und Warm Sporran. Die funktionieren allerdings in der aktuellen Version immerhin noch ganz gut. Merkste selber jetzt, oder? ;)
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Dietmar
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Re: The Greatest Prog Guitarists: An Essential Top 25 Countdown

Beitrag von Dietmar » Di Mär 02, 2021 6:21 pm

Whistling Catfish hat geschrieben:
Di Mär 02, 2021 5:07 pm
Und in Bezug auf die oben genannten Eigenschaften ist Martin Barre's Interpretation von IA's Musik mittlerweile DEUTLICH näher an dem, was mich einst (und bis zum heutigen Tage) an seiner Musik so fasziniert hat.
Für mich ist da weder das eine noch das andere in irgend einer Form "nah an dem", was mich an der Geschichte mal fasziniert hat. Ich selber bin im Übrigen auch nicht mehr sonderlich nah an dem, was mich (oder andere) da vielleicht mal dran fasziniert hat, nur damit da keine Mißverständnisse aufkommen.... :mrgreen: :wink:

Da ich, wie oben geschrieben, Martin zwar mag, aber eben primär als "Typ" und weniger als "elementares Trademark" meiner Lieblingsband, kann ich seiner Tull-Version halt nichts abgewinnen, könnte ich mir auch eine x-beliebige Coverband anschauen, die mir dann möglicherweise noch mehr zusagt, wenn der Frontmann nicht dermaßen unoriginell und charismaarm ist wie der aus Martins Band..... :?

Zu IA und warum ich mir das trotz aller (unbestrittenen) "Unzulänglichkeiten" hin und wieder dennoch gelegentlich anschauen mag, hab' ich eh alles gesagt, denke das muss ich an dieser Stelle dann nicht wiederholen. Das macht es nicht "besser".... :) :wink:

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John Wayne
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Re: The Greatest Prog Guitarists: An Essential Top 25 Countdown

Beitrag von John Wayne » Mi Mär 03, 2021 11:23 am

Whistling Catfish hat geschrieben:
Di Mär 02, 2021 5:07 pm
John Wayne hat geschrieben:
Sa Feb 27, 2021 2:06 pm
Whistling Catfish hat geschrieben:
Fr Feb 26, 2021 1:01 pm


Also ich persönlich finde den Sänger in Ian Anderson's JT viel unsäglicher......
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Was ist denn noch "original" an IA's JT Version? Ausser IA? Und glaub' mir es schmerzt mich fast physisch es auszusprechen - nicht mal mehr ein Schatten seiner selbst ist, wenn es zum Thema "Live Performance" kommt. IA's JT Version hat mittlerweile kaum mehr etwas mit Rock Musik zu tun, wenn Du mich fragst. Alles was die tullsche Interpretation von Rock ausgemacht hat, wurde seinem Handicap untergeordnet. Dynamik, Tempo, Ausdruck, "heaviness" - alles wird entweder drastisch reduziert oder zugeflötet.

Und in Bezug auf die oben genannten Eigenschaften ist Martin Barre's Interpretation von IA's Musik mittlerweile DEUTLICH näher an dem, was mich einst (und bis zum heutigen Tage) an seiner Musik so fasziniert hat.

Ich halte auch Darby Todd und Alan Thompson für die deutlich besseren Rockmusiker als es Scott Hammond oder David Goodier sind. Und ich halte auch die beiden letztgenannten für ganz wunderbare Musiker - aber das sind keine Rockmusiker im eigentlichen Sinne.

Und der akustische Part der Tull Magie? Da macht die Stimme eben auch nicht mehr mit. Und zuflöten funktioniert da auch nicht. Bleiben noch Bouree, King Henry, Elegy und Warm Sporran. Die funktionieren allerdings in der aktuellen Version immerhin noch ganz gut. Merkste selber jetzt, oder? ;)
Nö, merke ich nicht. Ich habe nur gesagt bzw. ausdrücken wollen, dass IA der Originalsänger ist, von mir aus auch die Originalperson. Über Qualität habe ich mich nicht geäußert. Ich gehe seit 2005 nicht mehr zu seinen Konzerten. Davon habe ich nur einmal 2012 eine Ausnahme gemacht wegen TAAB. Alle, die sich heute an dem Material versuchen, von mir aus auch er selbst, bekommen nur noch den Abklatsch hin. Selbst, wenn Martin noch den Rock in seinen Fingern hat, mit einem anderen Sänger mag ich es nicht hören und das "Original" bekommt es nicht mehr auf die Reihe. Das einzige, was ich in der Rückschau bedaure, ist, dass ich nicht vor 1989 schon zu seinen Konzerten gegangen bin. Mindestens ab 1983 wäre es für mich logistisch problemlos möglich gewesen, aber Under Wraps hat mich davon abgehalten und bei Crest of a knave war ich noch unentschlossen.

Jethro Tull bleibt für mich die größte Band, die es je gab. Aber jetzt ist nur noch Nostalgie, ich erfreue mich an den Veröffentlichungen der Boxen und dem spärlichen neuen Material.
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Re: The Greatest Prog Guitarists: An Essential Top 25 Countdown

Beitrag von HansJuergen » Do Mär 04, 2021 7:50 am

Mische mich auch noch mal kurz ein.
Bin Tull-Fan seit 1969(!) - war damals 13 - das erste Mal live 1976, dann lange nicht mehr, ab 1987 +/- regelmäßig, ab der Jahrtausendwende nur noch sporadisch. Für mich war Martin immer integraler Bestandteil von Tull, nach seinem Abschied war es für mich die Ian Anderson Band und nicht mehr Tull.
Ich habe Ians Band und Martins Band beide in 2019 gesehen - Ian bei seinem Christmasconcert im November in Frankfurt.
Und die beiden Konzerte haben mir wieder mal folgendes aufgezeigt:
Martins Magie funktioniert nur im Kontext von Tull, Ians Magie funktioniert, weil er Ian Anderson ist.
Will heißen:
Martin ist ein Supertyp und ein hervorragender Gitarrist. Aber es entzündet sich für mich nichts im Konzert der Martin Barre-Band. Es springt kein Funken über. Ich höre zu, finde es schön, ergötze mich an dem wunderbaren Gitarrenspiel von Martin, aber es fehlt was. Der unsägliche Gesang von Dan Crisp macht es dann noch schlimmer. Ich kann dem nicht zuhören, sorry, und habe versucht, mich auf das Gitarrenspiel zu konzentrieren und den Rest auszublenden.
Als Ian in Frankfurt auf der Bühne (d.h. am Altar, buchstäblich und im übetragenen Sinn) stand, war ich sofort hin und weg. Mir wars dann letztendlich egal, wie er singt, es war mir nur wichtig, dass er singt (oder wie auch immer man das nennen mag, was er von sich gab ...). Der Funke war da und letztendlich ist es dann nur zweitwichtig, wer sich an der Gitarre und den anderen Instrumenten abarbeitet. Nein, Tull war es nicht, das war es nur mit Martin, aber die Magie und Faszination von Tull war gegeben. Natürlich nicht annähernd so wie früher, aber ich war dankbar, das erleben zu dürfen. Sozusagen: Die Legende lebt (noch). Es ist nicht nur eine schöne Erinnerung an früher, sondern mehr.
So empfinde ich das.

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Re: The Greatest Prog Guitarists: An Essential Top 25 Countdown

Beitrag von Unisono » Fr Mär 05, 2021 7:19 pm

das hast Du sehr treffend dargestellt! Auch wenn mir das Konzert in Frankfurt gar nicht gefallen hat (war mir zuviel Tull wie mans halt kennt und zu wenig Christmas abseits der Routine) empfand ich das mit der Ausstrahlung auch so.
Herzlichen Gruß (wieder mal von direkt umme Ecke)

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Re: The Greatest Prog Guitarists: An Essential Top 25 Countdown

Beitrag von HansJuergen » Sa Mär 06, 2021 8:31 am

Herzlichen Gruß (wieder mal von direkt umme Ecke)
Ja, dann melde Dich doch mal direkt bei mir - ab Montag dürfte man sich ja auch ganz offiziell und mit Erlaubnis von König Markus und Queen Angela wieder treffen ...

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