Gitarrenspieler vor!
Moderator: King Heath
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Chris Jeronimos Tull
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Gitarrenspieler vor!
Hi
Soweit ich weiss, gibt es unter euch auch ein paar Gitarrenspieler. Richtig?
Nun, ich möchte mir gelegentlich auch eine Klampfe kaufen und rein zum Vergnügen ein bisschen musizieren, akustisch vorerst.
Anfängergitarren gibts ja massenhaft. Natürlich möcht ich nicht zu viel ausgeben, aber so ein riesiges Western- Dreadnaught- Teil möcht ich nicht. Lieber hätte ich eine etwas kleinere, vieleicht ein bisschen grösser als die von Ian Anderson.
Da gäbe es beispielsweise die Baby Taylor (oder die Big Baby Taylor) welche mir eventuell zusagt (wobei Taylor nicht grad günstig sind) oder die AMI von Art & Lutherie (Beispiel: http://www.artandlutherieguitars.com/am ... uebst.html)
Wie ich gehört habe, sollen diesen Gitarren einen satten Sound haben, trotz der geringeren Grösse. Was meint ihr dazu? Hat jemand Erfahrung?
Ach und sollte ich jemals Gitarrenstunden nehmen wollen, gibt es damit Probleme weil der Lehrer mir das dann nicht richtig zeigen kann oder so?
Danke & Grüsse
Chris
Soweit ich weiss, gibt es unter euch auch ein paar Gitarrenspieler. Richtig?
Nun, ich möchte mir gelegentlich auch eine Klampfe kaufen und rein zum Vergnügen ein bisschen musizieren, akustisch vorerst.
Anfängergitarren gibts ja massenhaft. Natürlich möcht ich nicht zu viel ausgeben, aber so ein riesiges Western- Dreadnaught- Teil möcht ich nicht. Lieber hätte ich eine etwas kleinere, vieleicht ein bisschen grösser als die von Ian Anderson.
Da gäbe es beispielsweise die Baby Taylor (oder die Big Baby Taylor) welche mir eventuell zusagt (wobei Taylor nicht grad günstig sind) oder die AMI von Art & Lutherie (Beispiel: http://www.artandlutherieguitars.com/am ... uebst.html)
Wie ich gehört habe, sollen diesen Gitarren einen satten Sound haben, trotz der geringeren Grösse. Was meint ihr dazu? Hat jemand Erfahrung?
Ach und sollte ich jemals Gitarrenstunden nehmen wollen, gibt es damit Probleme weil der Lehrer mir das dann nicht richtig zeigen kann oder so?
Danke & Grüsse
Chris
- "Oh she was a rare thing, fine as a bee's wing, so fine a breath of wind might blow her away" - RT
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under wraps
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- Registriert: Mi Aug 04, 2004 12:41 pm
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Hi,
ich würde als preiswerte Lösung G. von Yamaha empfelen und dies in
normaler größe.
Dazu ein paar Nylonasaiten von folgender Marke:
La Bella 413 P Studio
Ergibt einen senationellen Klang.
Desweiteren:
J. T. Acoustic Tull Greatest Hits 2 .... dann klappt es auch mit TAAB
und bei weiteren Fragen einfach mal 911Tabs googlen und aussortieren
da bleiben verdammpt gute Dinge hängen...
ich würde als preiswerte Lösung G. von Yamaha empfelen und dies in
normaler größe.
Dazu ein paar Nylonasaiten von folgender Marke:
La Bella 413 P Studio
Ergibt einen senationellen Klang.
Desweiteren:
J. T. Acoustic Tull Greatest Hits 2 .... dann klappt es auch mit TAAB
und bei weiteren Fragen einfach mal 911Tabs googlen und aussortieren
da bleiben verdammpt gute Dinge hängen...
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King Heath
- Beiträge: 1815
- Registriert: Fr Jan 13, 2006 4:43 pm
Re: Gitarrenspieler vor!
Meiner Tochter habe ich vor drei Jahren die Folk Cedar (nicht zu verwechseln mit dem fast gleichnamigen Käse) von Art & Lutherie zum Geburtstag geschenkt. Liegt preislich im eher gehobenen Anfängersegment, so zwischen 300 bis 450 Euro. Die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Händlern sind enorm.Chris Jeronimos Tull hat geschrieben:die AMI von Art & Lutherie (Beispiel: http://www.artandlutherieguitars.com/am ... uebst.html)
Wie ich gehört habe, sollen diesen Gitarren einen satten Sound haben, trotz der geringeren Grösse. Was meint ihr dazu? Hat jemand Erfahrung?
Die Gitarre ist nicht zu groß, hat einen satten Klang - meine Tochter und ich verwenden Martin Strings - und überrascht mich immer wieder mit ihrer Bundreinheit und der sehr guten Spielbarkeit (und blau ist sie nur, weil meine Tochter auf blau steht - es gibt sie auch in anderen Farben). Außergewöhnlich gut für eine Gitarre aus diesem Preissegment. Für Anfänger, die es mit Songbook und Tabs erstmal selbst versuchen wollen, absolut zu empfehlen. Vergiss den Capo nicht, sonst hast Du an Tullsongs aus den Büchern wenig Freude. Herr A. transponiert fast alles auf den dritten Bund, so dass aus einem Es-Dur Akkord ein leichter spielbarer C-Dur Akkord wird. In den Büchern ist, bis auf wenige Ausnahmen, alles ohne Capo notiert.
Meine, zugegebenermaßen nicht sehr extensive Erfahrung mit Gitarrenlehrern ist die, dass zunächst einmal Wert auf Grundlagen gelegt wird. In diesem Fall solltest Du es also lieber mit einer klassischen Gitarre versuchen, die allerdings mit Nylonsaiten bespannt wird und deshalb nur bedingt einen Tull typischen Sound reproduzieren kann (außer vielleicht Martins Solo in Budapest).Chris Jeronimos Tull hat geschrieben: Ach und sollte ich jemals Gitarrenstunden nehmen wollen, gibt es damit Probleme weil der Lehrer mir das dann nicht richtig zeigen kann oder so?
Vor meiner ersten Gitarrenstunde hatte ich mich bereits durch vier Tull Songbooks (Stand Up - Benefit - Aqualung, Living In The Past, Best Of und Songs From The Wood) sowie durch Simon & Garfunkels Greatest Hits, Cat Stevens und Reinhard Meys gesammelte Werke durchgeklampft, so dass die Gitarrenstunden zu einer echten Geduldsprobe wurden. Als ich dann meinem kettenrauchenden Gitarrenzwerg (diminutive in stature but great in smoking) vorschlug, zur Abwechslung mal meine mächtige Hagstrom mit Stahlseiten mitzubringen, um etwas über den Blues zu lernen, wollte er mir das gute Stück gleich abkaufen. Hab die Gitarre dann eingepackt und das war dann auch meine letzte Gitarrenstunde.
Ich will Dich nicht beeinflussen, aber das war meine Erfahrung. Wofür auch immer Du Dich entscheidest: Viel Spaß dabei.
KH
Ich bin zwar kein Gitarrist von Haus aus. Ich habe dennoch eine Ovation die ich hin und wieder nutze.
Kann ich nur empfehlen.
Tja mit dem Unterricht ist das so ne Sache. Kommt sicher auf den Lehrer an und auf das was du willst.
WEnn du sowas möchtest,
http://www.youtube.com/watch?v=9cadbYIz ... playnext=1
ich glaube das kann man nicht lernen?
Wotan
Kann ich nur empfehlen.
Tja mit dem Unterricht ist das so ne Sache. Kommt sicher auf den Lehrer an und auf das was du willst.
WEnn du sowas möchtest,
http://www.youtube.com/watch?v=9cadbYIz ... playnext=1
ich glaube das kann man nicht lernen?
Wotan
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King Heath
- Beiträge: 1815
- Registriert: Fr Jan 13, 2006 4:43 pm
Ist natürlich alles Geschmackssache und persönliche Meinung und so, aber mit einer Ovation einen Andersonschen Sound hinzukriegen, möchte ich mal als unmöglich bezeichnen. Und es ging hier doch wohl vor allem um einen möglichst tullnahen Klang, oder?Wotan hat geschrieben:Ich habe dennoch eine Ovation die ich hin und wieder nutze.
KH
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Jack Green
- Beiträge: 1560
- Registriert: Di Jan 02, 2007 10:45 pm
Mit der Ovation - Classic bekommst du auf keinen Fall einen typischen Anderson-Sound hin. Wie wahr!
Nur, mittlerweile gibt es von dieser Firma so um die 15, oder noch mehr verschiedene Modelle für alle Genres... von Klassik bis Jazz usw..
Aber egal. Ich denke es ist wichtig dass das Instrument zum Spieler passen sollte.
Daher ausprobieren und testen bis es vom Gefühl her passt, das wäre mein Ratschlag.
Wotan
Nur, mittlerweile gibt es von dieser Firma so um die 15, oder noch mehr verschiedene Modelle für alle Genres... von Klassik bis Jazz usw..
Aber egal. Ich denke es ist wichtig dass das Instrument zum Spieler passen sollte.
Daher ausprobieren und testen bis es vom Gefühl her passt, das wäre mein Ratschlag.
Wotan
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Chris Jeronimos Tull
- Beiträge: 117
- Registriert: Mo Apr 07, 2008 1:42 pm
Danke danke für eure Antworten! Das ist genau was mir weiterhilft!
Ja ich denke auch dass ich wohl mal ein paar Gitarrenshops abklappern werde um mal zu sehen, wie mir die unterschiedlichen Modelle so liegen.
Ja die Folk Cedar von Art & Lutherie würde mir auch gefallen. Leider hat sie keinen Tonabnehmer. Und keinen Cutaway. Wie ist das mit dem Cutaway, brauch ich das wirklich?? Ist ja irgendwie schade wenn man dann die letzten paar Bunde nicht greifen kann.
Hab mich schon gefragt ob ich gebraucht kaufen soll, aber da find ich nicht wirklich viel dazu.
Jack, dann hast du also direkt auf der elektrischen begonnen?
Ja ich denke auch dass ich wohl mal ein paar Gitarrenshops abklappern werde um mal zu sehen, wie mir die unterschiedlichen Modelle so liegen.
Ja die Folk Cedar von Art & Lutherie würde mir auch gefallen. Leider hat sie keinen Tonabnehmer. Und keinen Cutaway. Wie ist das mit dem Cutaway, brauch ich das wirklich?? Ist ja irgendwie schade wenn man dann die letzten paar Bunde nicht greifen kann.
Hab mich schon gefragt ob ich gebraucht kaufen soll, aber da find ich nicht wirklich viel dazu.
Jack, dann hast du also direkt auf der elektrischen begonnen?
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Jack Green
- Beiträge: 1560
- Registriert: Di Jan 02, 2007 10:45 pm
Also ich halte Cutaways bei akustischen Gitarren zwar für stylisch, aber sinnvoll sind sie nicht unbedingt. Ich meine, wer braucht die letzten Bünde denn wirklich, wer frickelt denn da oben rum?
Aber wenn man vorhat irgendwas da oben zu machen, ist eine mit Cutaway natürlich gut. Ich persönlich hab's nie gebraucht.
Aber wenn man vorhat irgendwas da oben zu machen, ist eine mit Cutaway natürlich gut. Ich persönlich hab's nie gebraucht.
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King Heath
- Beiträge: 1815
- Registriert: Fr Jan 13, 2006 4:43 pm
Your welcome.Chris Jeronimos Tull hat geschrieben:Danke danke für eure Antworten!
That's the spirit.Chris Jeronimos Tull hat geschrieben: Ja ich denke auch dass ich wohl mal ein paar Gitarrenshops abklappern werde um mal zu sehen, wie mir die unterschiedlichen Modelle so liegen.
Und den brauchst Du jetzt zu was genau? Steht die Welttournee an? Als Anfänger würde ich definitiv eine Gitarre ohne Schnickschnack empfehlen. Du nimmst sie in die Hand und spielst, fertig. Auch wenn das nächstgelegene Atomkraftwerk gerade mal wieder einpackt. Und bei Kerzenlicht macht's nochmal so viel Spaß.Chris Jeronimos Tull hat geschrieben: Ja die Folk Cedar von Art & Lutherie würde mir auch gefallen. Leider hat sie keinen Tonabnehmer.
Wenn Du unbedingt einen Tonabnehmer brauchst, kaufe Dir eine "ganz normale" Gitarre und leg einen Hunderter oben drauf. Dafür bekommst Du einen Fishman Pick-up. Ein Fishman Acoustic Pick-up besteht eigentlich nur aus einem Draht, der von Innen auf den Gitarrendeckel geklebt wird. Die sind zwar nicht sehr kräftig, also eher passiv, aber wenn man einen Vorverstärker benutzt, ist alles prima.
http://www.fishman.com/products/details.asp?id=3
Was immer Du bevorzugst, stell Dir selbst die Frage, wie oft Du die Gitarre benutzt, ohne sie in Deinen Verstärker oder Dein Mischpult oder was auch immer einzustöpseln. Und wenn Du Aufnahmen machen willst - in der Stille Deines Studios (vermutlich Dein Schlafzimmer) - benutze ein Mikrophon. Oder zwei. Die akustische Gitarre ist ein akustisches Instrument und braucht Raum zum Leben. Ein Stöpsel reicht da nicht. Oder glaubst Du, dass IA My God über das Mischpult eingespielt hat?
Da schließe ich meinem Vorschreiber an. Oder um Peter Sellers in "Murder by Death" zu zitieren: Cutaways "sind wie Fußpilz - überflüssig!". Und sie beeinflussen den Klang. Wie auch diese fürchterlichen Gitarren mit eingebautem Tonabnehmer und Klangregelung. Da steckt ein riesiges Stück Plastik und Metall im Körper der Gitarre und sie soll akustisch noch gut klingen? Dream on. Ich habe vor vielen Jahren einen ganzen Haufen von diesen Teilen ausprobiert - bis, immerhin, zum Preis von DM 3000. Für sich klangen sie alle wie Scheiße. Die für 3000 ließen sich allerdings gut spielen.Chris Jeronimos Tull hat geschrieben: Und keinen Cutaway. Wie ist das mit dem Cutaway, brauch ich das wirklich?? Ist ja irgendwie schade wenn man dann die letzten paar Bunde nicht greifen kann.
KH