Whistling Catfish hat geschrieben: Do Jan 29, 2026 12:03 am
Ich gehe daher eher davon aus, dass die "neuen Samples" eher über die alten Bänder "getriggert" bzw. die Patterns (soviele sind es ja pro Song gar nicht, denn die interne RAM war ebenfalls sehr begrenzt)
Oder so! was weiß ich, ich kenne mich da wirklich nicht mit aus
ich weiß nur, dass ein kleiner Mann aus Minneapolis massigst Welthits mit ner Linn LM-1 gebaut hat, die tatsächlich geil klingen. Auch die "drums"
Whistling Catfish hat geschrieben: Do Jan 29, 2026 12:03 am
. Kann vllt. einer von Euch nochmal nachschauen, auf der LP? Ich meine, dass das hinten drauf gestanden hätte mit allen anderen verwendeten Instrumenten. Und bei UW wird die gleiche Maschine verwendet worden sein. Immerhin klingen die "Drums" auf beiden Alben ja sehr, sehr ähnlich.
I
Ja, auf der Platte steht unter "Used Instruments": Ludwig Drums via Lynn Drum Computer (Keine weitere Typenbezeichnung). Ist dann vielleicht doch ein "echtes" (Ludwig) Schlagzeug im Spiel gewesen?
Whistling Catfish hat geschrieben: Do Jan 29, 2026 8:43 am
Weiß nicht wen Du meinst, aber mir persönlich hat ‚UW’ schon immer sehr gut gefallen, so wie es ist.
Er meint einen Mann namens Roger Nelson. Der war seinerzeit ne echte Berühmtheit.Kannste Googeln
Also ich hoffe bei UW wirklich auf ein kleines Wunder! Die Scheibe geht als Ganze einfach nicht an mich (und ist in dieser Hinsicht wirklich die einzige JT-Scheibe!). NO Drum machine replacement dämpft meine Vorfreude wieder.
Dabei finde ich ja Under Wraps 2 ziemlich toll. Dass Arrangements Songs noch mal ganz grundsätzlich in eine neues Licht rücken können (ja, ja ne Binse), ist mir bei "Dot Com" aufgefallen. Dass das ein wirklich toller Song ist, habe ich erst bei der "sparsamen" Fassung auf Living with the Past gemerkt ...
Jophrey hat geschrieben: Do Jan 29, 2026 9:52 am
Ja, auf der Platte steht unter "Used Instruments": Ludwig Drums via Lynn Drum Computer (Keine weitere Typenbezeichnung). Ist dann vielleicht doch ein "echtes" (Ludwig) Schlagzeug im Spiel gewesen?
Nein, damit sind wohl die Samples gemeint, die auf Ludwig Trommeln basieren.
I wish I was a Catfish, swimmin' in the deep blue sea....
Whistling Catfish hat geschrieben: Do Jan 29, 2026 8:43 am
Weiß nicht wen Du meinst, aber mir persönlich hat ‚UW’ schon immer sehr gut gefallen, so wie es ist.
Er meint einen Mann namens Roger Nelson. Der war seinerzeit ne echte Berühmtheit.Kannste Googeln
Jophrey hat geschrieben: Do Jan 29, 2026 9:57 am
Also ich hoffe bei UW wirklich auf ein kleines Wunder! Die Scheibe geht als Ganze einfach nicht an mich (und ist in dieser Hinsicht wirklich die einzige JT-Scheibe!). NO Drum machine replacement dämpft meine Vorfreude wieder.
Mir ging tatsächlich immer der (Schlagzeug)Sound auf den Sack. Nicht, dass ich generell was gegen synthetische Drums hätte (siehe Prince Rogers Nelson), aber bei UW hat es mich immer .... naja, befremdet sag ich mal. Die Songs gefallen mir größtenteils gut, bis richtig gut.
Ich bin aber tatsächlich ganz guter Dinge, beflügelt durch die Berichte vom Test hören und auch in der Hoffnung, dass Bruce walten durfte, wie er kann und mag (ich traue dem einiges zu).
Ich hatte bereits in 2019 in diesem Thread darauf hingewiesen:
besi hat geschrieben: Mo Jul 01, 2019 9:38 am
Weniger aufwendig wäre es, wenn er einen Drum-Sample-Player verwenden würde.
Ich arbeite z.B. mit "Superior Drummer" von "Toontrack".
Da könnte man mit den alten Drumspuren triggern.
Dabei erspart man sich einiges:
Der Drummer muss die Songs nicht lernen, das Schlagzeug muss nicht aufgebaut, mikrofoniert und aufgenommen werden und die Nachbearbeitung reduziert sich.
besi hat geschrieben: Di Jul 02, 2019 1:39 pm
Noch was zu der Idee mit dem Drum-Sample-Player:
Die neuen Sample Player arbeiten anders. Die Schlagzeuge werden von professionellen Schlagzeugern gespielt und in den besten Studios mit dem besten Equipment aufgenommen. Professionelle Toningenieure bearbeiten das Material. Jedes Teil des Drum-Kits wird mehrfach aufgenommen und dann wird bei jedem Schlag ein anderes Sample abgespielt, so wie es der Drummer auch unterschiedlich angeschlagen hat. Die Schläge kommen auch nicht genau auf die Zählzeiten sondern werden "zufällig" leicht versetzt wieder gegeben (humanized). Damit lassen sich wirklich tolle Ergebnisse erzielen.
besi hat geschrieben: Do Jan 29, 2026 11:40 am
Ich hatte bereits in 2019 in diesem Thread darauf hingewiesen:
besi hat geschrieben: Mo Jul 01, 2019 9:38 am
Weniger aufwendig wäre es, wenn er einen Drum-Sample-Player verwenden würde.
Ich arbeite z.B. mit "Superior Drummer" von "Toontrack".
Da könnte man mit den alten Drumspuren triggern.
Dabei erspart man sich einiges:
Der Drummer muss die Songs nicht lernen, das Schlagzeug muss nicht aufgebaut, mikrofoniert und aufgenommen werden und die Nachbearbeitung reduziert sich.
besi hat geschrieben: Di Jul 02, 2019 1:39 pm
Noch was zu der Idee mit dem Drum-Sample-Player:
Die neuen Sample Player arbeiten anders. Die Schlagzeuge werden von professionellen Schlagzeugern gespielt und in den besten Studios mit dem besten Equipment aufgenommen. Professionelle Toningenieure bearbeiten das Material. Jedes Teil des Drum-Kits wird mehrfach aufgenommen und dann wird bei jedem Schlag ein anderes Sample abgespielt, so wie es der Drummer auch unterschiedlich angeschlagen hat. Die Schläge kommen auch nicht genau auf die Zählzeiten sondern werden "zufällig" leicht versetzt wieder gegeben (humanized). Damit lassen sich wirklich tolle Ergebnisse erzielen.
Das mag alles richtig sein und stimmen. Aber war nicht - wenn man beide mal als Zeugnis ihrer Zeit ansieht - bei WIL und noch viel mehr bei UW die Intention des Künstlers es eben maschinell (und für damalige Verhältnisse revolutionär) und nicht künstlich "humanized" klingen zu lassen. Das weite Teile der Fangemeinde damals mit der Idee nicht mitgegangen sind kann ich zwar verstehen, aber es war schon Ian's künstlerische Absicht, vermute ich mal. Das war ein sehr mutiger Ansatz. Total neuer Sound! Terry E. war ja angeblich wenig angetan von dem Ergebnis, wie es überliefert ist. Ich bin ja bekennender "UW" Fan. Schon immer. Es ist definitiv unter meinen Top 10 meiner liebsten JT Alben aus vielerlei Gründen. Ich liebe das Album heiss und innig. Form und Inhalt in perfekter Harmonie. (Ich habe mich übrigens entschlossen das Album bis zum Release der Box NICHT mehr zu hören um dann unvoreingenommen in den Remix einzutauchen)
Heutige Drum Sampler zielen ja eher darauf ab möglichst "natürlich" zur klingen. Aber das war damals eben überhaupt nicht gewollt. Ich hätte mir im Geiste der bisherigen Remixes auch für UW das Gleiche gewünscht. Aber vllt. bekommen wir ja beides. Freue mich jedenfalls sehr auf diese Box.
I wish I was a Catfish, swimmin' in the deep blue sea....
Na ja, allzu viel künstlerischen Anspruch sollte man vielleicht ausgerechnet hinter der Drum Machine nicht vermuten. Im Grunde fehlte der Band ja seit dem Abgang von Barrymore Barlowe ein fester Schlagzeuger. Mark Craney und Gerry Conway waren Zwischenlösungen. Mit der 84er Tour kam Doane Pery dazu, der spielte aber ja für die Aufnahmen von Crest of a Knave schon wieder keine Rolle. Dann macht IA es eben selbst, wie immer. Und die Rhythmusmaschinen waren noch nicht soweit ("Also wenn der Lambada net dabei gewese wär, hätt isch das Gerät net genomme ...")
Für mich ist UW ein Anpassungsversuch an die 80er (manches erinnert ja an die frühen Depeche Mode..). Das ist ungefähr zur selben Zeit den Stones besser geglückt (mit Undercover of the night z.B.) oder Yes erst mit Owner of...
Gegruselt hat es mich als Peter Vetesse auf der 84er Tour in Locomotive Breath "Relax" von Franky goes to Hollywood reingeteasert hat...
Natürlich bin ich trotzdem gespannt, werde mir den Remix auch zulegen und bin gern bereit, mich nochmal reinzuhören.