Cropredy 2008 - So war´s
Verfasst: Mo Aug 11, 2008 12:22 pm
Es war ein absolut geniales Festival!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Anreise:
Gebucht auf Lufthansa, 7:30 Uhr, wollte ich spätestens um 11 Uhr auf dem Feld sein, gemütlich das Zelt aufbauen und um 14:30 Uhr Theke und Festival eröffnen. Das war der Plan.
Ich landete dann auf einem Flug um 10 Uhr, der 1 Stunde Verspätung hatte, weshalb ich alle Vormittagsbusse nach Banbury verpasste und am Ticketschalter von National Express erfahren musste, dass alle Busse nach Banbury bis abends spät ausgebucht waren.
Aber ich kenn mich ja aus auf der Insel, also Bus nach Oxford, mit meinem kleinen Köfferchen (20 Kilo) durch die halbe Stadt, Bahn nach Banbury, dort holte mich eine Freundin ab und fuhr mich nach Cropredy. Armband geholt, mit dem Köfferchen quer übers Feld an die Bar. Dort warteten bereits ein paar Freunde und wollten sich gerade über meine 2-minütige Verspätung beschweren, als sie mein Gepäck sahen.
Für diese Odyssee war ich doch recht pünktlich.
Clive hatte inzwischen das Zelt alleine aufgebaut. Er meint, ich habe die Anreiseaktion exrta so gestaltet, dass ich mich vor der Arbeit drücken konnte
Das Programm:
Punkt 16 Uhr begannen Whapweasel, eine 10köpfige Kombo mit richtig guter Mucke. Klasse Opener für das Festival.
Danach kam Anthony John Clarke, der Support der diesjährigen Wintertour. Der Mann ist ein toller Musiker und hat außerdem einen richtig guten Humor. Er schafft es, das Publikum zum Mitmachen zu animieren.
Dann The Gathering. Von vielen Leuten wurden sie mit Spannung erwartet und ich muss sagen, sie haben noch mal ordentlich am Programm gearbeitet.
Ray Jackson ist ein toller Frontmann, der auch überraschende Ereignisse witzig handhabt. Doug Morter hatte sein Kappo vergessen. Zunächst wurde das Publikum gefragt, dann schnappte sich Ray seine Bluesharp und brachte eine Spontaneinlage, die uns alle umhaute.
Rick Kemp ist nicht nur ein guter Bassist, Sänger und Songwriter, sondern er tanzt durch das ganze Set. Jerry Donahue hätte für meinen Geschmack noch etwas rotziger abrocken können. Seine Tochter ist nicht nur eine Augenweide, sondern kann ordentlich singen (mehr dazu später). Clive war der Liebling des Publikums und der Bildregie. Hinter der Bühne war eine riesige Leinwand und er war andauernd im Bild, aus mehreren Perspektiven. Was ich ihm noch nicht erzählt habe, ist, dass auch über ihm eine Kamera angebracht war und das Publikum oftmals durch seine glänzende Glatze geblendet wurde
Insgesamt ein sehr guter Auftritt der Band.
Ab heute sind sie übrigens in Deutschland im Studio und spielen ein Album ein.
John Tams & Barry Coope habe ich danach verpasst, sie sollen aber grandios gewesen sein.
Zum Abschluss kam Supergrass. Von der Band hatte ich mir viel versprochen, weil ich sie vor ewigen Jahren mal gesehen habe und sie damals für allerbeste Stimmung sorgten. Das war diesmal anders. So nach 20 Minuten fand ich die Show langweilig, weil irgendwie nichts Peppiges kam.
Machte aber nichts, denn viele Leute dachten wie ich und so traf man sich eben an der Bar und quatschte.
Irgendwann sind wir dann zum Zelt und genehmigten uns noch eine richtig gute Flasche Rotwein.
Die absoluten Highlights seien nur kurz genannt, später ausführlicher:
The Muffin Men in neuer besetzung mit einem singenden Tier am Schlagzeug.
Richard Digance, Comedian, mit seinem zwerchfellerschütternden Auftritt. Man sollte nicht versuchen während seiner Show was zu essen. Mir ist die Nahrung aus dem Gesicht gefallen.
The Levellers Ich wusste gar nicht, dass man so laut Folk Rock machen kann. die Folkpuristen verließen fluchtartig die Arena.
Aber der absolute Höhepunkt und vermutlich das beste Konzert aller Zeiten:
Fairport Convention
Telegrammstil:
- Sandy Denny Tribute Teil mit den besten Sängerinnen der Insel (Vikki Clayton, Julie Fowlis, Chris While, Kelly While)
- Who Knows Where The Time Goes, vorgetragen von Chris und Kelly While. Das war einer der bewegendsten Momente meines Lebens. Niemand kann sich die Emotionalität dieses Auftritts vorstellen, der nicht dabei war. Absolut unbeschreiblich!
- Kristina Donahue im Duett mit dem Überraschungsgast Robert Plant. "Battle Of Evermore" scheint für die beiden geschrieben worden zu sein. Chris Leslie brillierte auf der Mandoline. Er beherrschte die extrem schwierigen Parts grandios.
- Überraschungsgast Midge Ure spielte "Living In The Past". Schön den Song mal wieder mit Stimme zu hören
Fortsetzung folgt
Fotos, Berichte, etc auf http://www.talkawhile.co.uk
Anreise:
Gebucht auf Lufthansa, 7:30 Uhr, wollte ich spätestens um 11 Uhr auf dem Feld sein, gemütlich das Zelt aufbauen und um 14:30 Uhr Theke und Festival eröffnen. Das war der Plan.
Ich landete dann auf einem Flug um 10 Uhr, der 1 Stunde Verspätung hatte, weshalb ich alle Vormittagsbusse nach Banbury verpasste und am Ticketschalter von National Express erfahren musste, dass alle Busse nach Banbury bis abends spät ausgebucht waren.
Aber ich kenn mich ja aus auf der Insel, also Bus nach Oxford, mit meinem kleinen Köfferchen (20 Kilo) durch die halbe Stadt, Bahn nach Banbury, dort holte mich eine Freundin ab und fuhr mich nach Cropredy. Armband geholt, mit dem Köfferchen quer übers Feld an die Bar. Dort warteten bereits ein paar Freunde und wollten sich gerade über meine 2-minütige Verspätung beschweren, als sie mein Gepäck sahen.
Für diese Odyssee war ich doch recht pünktlich.
Clive hatte inzwischen das Zelt alleine aufgebaut. Er meint, ich habe die Anreiseaktion exrta so gestaltet, dass ich mich vor der Arbeit drücken konnte
Das Programm:
Punkt 16 Uhr begannen Whapweasel, eine 10köpfige Kombo mit richtig guter Mucke. Klasse Opener für das Festival.
Danach kam Anthony John Clarke, der Support der diesjährigen Wintertour. Der Mann ist ein toller Musiker und hat außerdem einen richtig guten Humor. Er schafft es, das Publikum zum Mitmachen zu animieren.
Dann The Gathering. Von vielen Leuten wurden sie mit Spannung erwartet und ich muss sagen, sie haben noch mal ordentlich am Programm gearbeitet.
Ray Jackson ist ein toller Frontmann, der auch überraschende Ereignisse witzig handhabt. Doug Morter hatte sein Kappo vergessen. Zunächst wurde das Publikum gefragt, dann schnappte sich Ray seine Bluesharp und brachte eine Spontaneinlage, die uns alle umhaute.
Rick Kemp ist nicht nur ein guter Bassist, Sänger und Songwriter, sondern er tanzt durch das ganze Set. Jerry Donahue hätte für meinen Geschmack noch etwas rotziger abrocken können. Seine Tochter ist nicht nur eine Augenweide, sondern kann ordentlich singen (mehr dazu später). Clive war der Liebling des Publikums und der Bildregie. Hinter der Bühne war eine riesige Leinwand und er war andauernd im Bild, aus mehreren Perspektiven. Was ich ihm noch nicht erzählt habe, ist, dass auch über ihm eine Kamera angebracht war und das Publikum oftmals durch seine glänzende Glatze geblendet wurde
Insgesamt ein sehr guter Auftritt der Band.
Ab heute sind sie übrigens in Deutschland im Studio und spielen ein Album ein.
John Tams & Barry Coope habe ich danach verpasst, sie sollen aber grandios gewesen sein.
Zum Abschluss kam Supergrass. Von der Band hatte ich mir viel versprochen, weil ich sie vor ewigen Jahren mal gesehen habe und sie damals für allerbeste Stimmung sorgten. Das war diesmal anders. So nach 20 Minuten fand ich die Show langweilig, weil irgendwie nichts Peppiges kam.
Machte aber nichts, denn viele Leute dachten wie ich und so traf man sich eben an der Bar und quatschte.
Irgendwann sind wir dann zum Zelt und genehmigten uns noch eine richtig gute Flasche Rotwein.
Die absoluten Highlights seien nur kurz genannt, später ausführlicher:
The Muffin Men in neuer besetzung mit einem singenden Tier am Schlagzeug.
Richard Digance, Comedian, mit seinem zwerchfellerschütternden Auftritt. Man sollte nicht versuchen während seiner Show was zu essen. Mir ist die Nahrung aus dem Gesicht gefallen.
The Levellers Ich wusste gar nicht, dass man so laut Folk Rock machen kann. die Folkpuristen verließen fluchtartig die Arena.
Aber der absolute Höhepunkt und vermutlich das beste Konzert aller Zeiten:
Fairport Convention
Telegrammstil:
- Sandy Denny Tribute Teil mit den besten Sängerinnen der Insel (Vikki Clayton, Julie Fowlis, Chris While, Kelly While)
- Who Knows Where The Time Goes, vorgetragen von Chris und Kelly While. Das war einer der bewegendsten Momente meines Lebens. Niemand kann sich die Emotionalität dieses Auftritts vorstellen, der nicht dabei war. Absolut unbeschreiblich!
- Kristina Donahue im Duett mit dem Überraschungsgast Robert Plant. "Battle Of Evermore" scheint für die beiden geschrieben worden zu sein. Chris Leslie brillierte auf der Mandoline. Er beherrschte die extrem schwierigen Parts grandios.
- Überraschungsgast Midge Ure spielte "Living In The Past". Schön den Song mal wieder mit Stimme zu hören
Fortsetzung folgt
Fotos, Berichte, etc auf http://www.talkawhile.co.uk