One more with the Gods of Rock'n'Roll
Verfasst: Sa Okt 15, 2011 1:30 am
Wie ich heute abend bei Jools Holland erfahren musste - und zwar im Interview mit Fairport Schpezie Steve Tilston -, ist Bert Jansch am 5. Oktober zu seinen Kumpels, den Gitarrengöttern, aufgestiegen. Traurig, aber wahr. Ich durfte ihn 1991 im kleinen Logo in Hamburg live sehen, und das war schon sehr speziell. Durch Wikipädia habe ich nun noch erfahren, dass wir beide Kinder von Rob Armstrong adoptiert haben, mithin also eigentlich verwandt sind bzw. waren.
Bert Jansch war ein wirklich großer und einflußreicher Gitarrist, ohne jemals ein größeres Publikum zu erreichen. Ähnlich wie Richard Thompson, vor dem er sich nicht zu verstecken brauchte.
Ich kolportiere hier mal diverse Stimmen aus dem Folk Universum: ohne Bert Jansch (und Martin Carthy latürnich) hätte es Paul Simon, wie wir ihn heute kennen, mit und ohne Garfunkel, so nicht gegeben. Und ohne Simon (mit oder ohne Garfunkel) müssten wohl große Teile der heute für selbstverständlich angenommenen populären Musikgeschichte neu geschrieben werden. Es ist ein wirklich großer Musiker von uns gegangen, ohne dass das Fernsehprogramm geändert worden wäre oder die Tagesschau mit dieser Nachricht aufgemacht hätte. Soviel zu den Prioritäten in dieser komischen Welt. Aber wenn ein drittklassiger amerikanischer Serienschauspieler seine fünfte Frau verprügelt und besoffen aus einer Stretchlimo fällt (wie fällt man überhaupt aus einem Erfrischungsgetränk?), dann ist das den lieben langen Tag ein großes Thema bei dem kostenfreien aber werbedurchseuchten Emailanbieter meiner schlechten Wahl.
Gerne würde ich abschließend noch eine CD von Bert Jansch mit Martin Carthy empfehlen, musste aber gerade feststellen, dass die aus meinem Regal verschwunden ist und ich jetzt keine Lust habe, dass Internet nach dem Titel zu durchforsten. Bin zu sehr davon genervt, dass die CD nicht mehr da ist. Die war nämlich ziemlich gut. Pentangle, gestehe ich, war nie so richtig meine Tasse Tee. Es gibt aber auch genug Bert Jansch ohne P.
Check it out, man!

KH
Bert Jansch war ein wirklich großer und einflußreicher Gitarrist, ohne jemals ein größeres Publikum zu erreichen. Ähnlich wie Richard Thompson, vor dem er sich nicht zu verstecken brauchte.
Ich kolportiere hier mal diverse Stimmen aus dem Folk Universum: ohne Bert Jansch (und Martin Carthy latürnich) hätte es Paul Simon, wie wir ihn heute kennen, mit und ohne Garfunkel, so nicht gegeben. Und ohne Simon (mit oder ohne Garfunkel) müssten wohl große Teile der heute für selbstverständlich angenommenen populären Musikgeschichte neu geschrieben werden. Es ist ein wirklich großer Musiker von uns gegangen, ohne dass das Fernsehprogramm geändert worden wäre oder die Tagesschau mit dieser Nachricht aufgemacht hätte. Soviel zu den Prioritäten in dieser komischen Welt. Aber wenn ein drittklassiger amerikanischer Serienschauspieler seine fünfte Frau verprügelt und besoffen aus einer Stretchlimo fällt (wie fällt man überhaupt aus einem Erfrischungsgetränk?), dann ist das den lieben langen Tag ein großes Thema bei dem kostenfreien aber werbedurchseuchten Emailanbieter meiner schlechten Wahl.
Gerne würde ich abschließend noch eine CD von Bert Jansch mit Martin Carthy empfehlen, musste aber gerade feststellen, dass die aus meinem Regal verschwunden ist und ich jetzt keine Lust habe, dass Internet nach dem Titel zu durchforsten. Bin zu sehr davon genervt, dass die CD nicht mehr da ist. Die war nämlich ziemlich gut. Pentangle, gestehe ich, war nie so richtig meine Tasse Tee. Es gibt aber auch genug Bert Jansch ohne P.
Check it out, man!

KH