-A- USA
Verfasst: Do Mai 28, 2015 8:59 pm
Vor ein paar Wochen habe ich bei City Music am Ku'damm eine CD mit dem Konzert aus Los Angeles von 1980 gefunden. Offenbar eine französische Ausgabe aus dem Jahr 2013. Und obwohl ich schon die CDs "Pine Ian's Jig" und "Caught In The Crossfire" (letztere vornehmlich mit Aufnahmen aus St. Louis, Missouri, 1980) mein eigen nenne, habe ich trotzdem zugeschlagen. Und siehe da, die Qualität ist recht ansprechend und deutlich besser, als die der vorgenannten CDs, auch wenn das Konzert natürlich nicht vollständig auf die CD passt und Eddies Keyboard-Solo sowie Martins Bachgedriedel vor Aqualung fehlen. Bei einem Preis von € 12,99 kann man allerdings nicht Meckern. Außerdem sind die alten CDs ganz, ganz furchtbar editiert. Die neue allerdings auch. Hier wurde Loco zwischen Protect & Survive und Aqualung geklemmt und "Working Joe, Working Joe" muß auch nicht sein.
Die deutsche Version des Konzertes (ohne Working John dafür mit Dun Ringill und Fylingdale Flyer) habe ich als historische Aufnahme aus Dochtmund und die gefällt mir sehr gut, weil der damalige Hallensound, rumpelig wie er nunmal war, sehr gut rüberkommt. Allerdings hätte ich das Konzert auch gerne in ansprechender Qualität vollständig. Und da meine Nachbarn den gesamten Nachmittag lautstark kopuliert haben, hatte ich ausreichend Gelegenheit mich mit meinen Kopfhörern vor den Computer zu setzen und eine Komplettversion anzugehen. Leider habe ich nur eine einzige komplette Setlist im Netz gefunden, die einigermaßen korrekt zu sein scheint. Können mal die Fachmaten drüber kucken und mir sagen ob diese Setlist so korrekt ist?
1. Intro
2. Black Sunday
3. Crossfire
4. Songs From The Wood
5. Hunting Girl
6. Pine Martin's Jig
7. Heavy Horses
8. Band Intro
9. Skating Away
10. Flute Improvisation
11. Trio
12. Keyboard Solo
13. Uniform
14. Drum Solo
15. Working John, Working Joe
16. Protect And Survive
17. J.S. Barre (Guitar Solo) - Title courtesy of Voituredix
18. Aqualung
19. Bungle In The Jungle
20. Locomotive Breath
21. Balloon Finale
22. Black Sunday (Reprise)
Das Intro habe ich um den leider nur monoesken Teil von Slipstream ergänzt, der zum Auftakt durch die Halle waberte. Ich habe mit ein bisschen Chorus nachgeholfen, um dem ganzen etwas mehr Raum zu geben. Klingt zugegebenermaßen etwas zusammengewurschtelt, weil auf der Slipstream DVD beim Öffnen der Auditoriumstüren plötzlich auf Stereo um- und auch ansonsten mit den Reglern viel Unfug angestellt wird. Wer sich das ausgedacht hat, gehört verhauen.
Das Keyboard-Solo habe ich mir vom L.A. Teil der "Caught In A Crossfire" CD geholt, wo es sich unter der 16:35 (!!!) langen Version von Skating Away versteckt hält. Um einen möglichst gleichbleibenden Sound zu erhalten, musste ich hier mit dem Equilizer ran und die Höhen kräftig anheben. Und siehe da, plötzlich hört man das Knistern der LP. Ist also eine Vinylüberspielung. Vermutlich von diesen Schallplatten, die damals von Radiostation zu Radiostation gereicht wurden. Mich stört's nicht und Eddies UK-gefärbtes Solo hat was. Schon weil es so untullisch ist. Ähnlich war es mit Martins Solo. Jetzt knarzt die Gitarre richtig, was leider den Nachteil hat, das der erste Aqualung-Riff noch brezelt, der zweite von der neuen CD da aber nicht mithält. Ist verkraftbar.
Auch mit dem Publikum musste ich rumspielen, weil die Übergänge - wohl aus Platzmangel - sehr abrupt sind und das finde ich furchtbar. Dann lieber ein bisschen kopieren und zusammenkleben. Klingt manchmal etwas diletantisch, aber das habe ich auf professionellen Aufnahmen auch schon erlebt (nicht zuletzt bei Bursting Out).
Alles in allem eine einigermaßen amtliche Soundboard Version. Wenn sie denn vollständig ist und die Reihenfolge stimmt (siehe oben).
Bei Interesse PN.
KH
Die deutsche Version des Konzertes (ohne Working John dafür mit Dun Ringill und Fylingdale Flyer) habe ich als historische Aufnahme aus Dochtmund und die gefällt mir sehr gut, weil der damalige Hallensound, rumpelig wie er nunmal war, sehr gut rüberkommt. Allerdings hätte ich das Konzert auch gerne in ansprechender Qualität vollständig. Und da meine Nachbarn den gesamten Nachmittag lautstark kopuliert haben, hatte ich ausreichend Gelegenheit mich mit meinen Kopfhörern vor den Computer zu setzen und eine Komplettversion anzugehen. Leider habe ich nur eine einzige komplette Setlist im Netz gefunden, die einigermaßen korrekt zu sein scheint. Können mal die Fachmaten drüber kucken und mir sagen ob diese Setlist so korrekt ist?
1. Intro
2. Black Sunday
3. Crossfire
4. Songs From The Wood
5. Hunting Girl
6. Pine Martin's Jig
7. Heavy Horses
8. Band Intro
9. Skating Away
10. Flute Improvisation
11. Trio
12. Keyboard Solo
13. Uniform
14. Drum Solo
15. Working John, Working Joe
16. Protect And Survive
17. J.S. Barre (Guitar Solo) - Title courtesy of Voituredix
18. Aqualung
19. Bungle In The Jungle
20. Locomotive Breath
21. Balloon Finale
22. Black Sunday (Reprise)
Das Intro habe ich um den leider nur monoesken Teil von Slipstream ergänzt, der zum Auftakt durch die Halle waberte. Ich habe mit ein bisschen Chorus nachgeholfen, um dem ganzen etwas mehr Raum zu geben. Klingt zugegebenermaßen etwas zusammengewurschtelt, weil auf der Slipstream DVD beim Öffnen der Auditoriumstüren plötzlich auf Stereo um- und auch ansonsten mit den Reglern viel Unfug angestellt wird. Wer sich das ausgedacht hat, gehört verhauen.
Das Keyboard-Solo habe ich mir vom L.A. Teil der "Caught In A Crossfire" CD geholt, wo es sich unter der 16:35 (!!!) langen Version von Skating Away versteckt hält. Um einen möglichst gleichbleibenden Sound zu erhalten, musste ich hier mit dem Equilizer ran und die Höhen kräftig anheben. Und siehe da, plötzlich hört man das Knistern der LP. Ist also eine Vinylüberspielung. Vermutlich von diesen Schallplatten, die damals von Radiostation zu Radiostation gereicht wurden. Mich stört's nicht und Eddies UK-gefärbtes Solo hat was. Schon weil es so untullisch ist. Ähnlich war es mit Martins Solo. Jetzt knarzt die Gitarre richtig, was leider den Nachteil hat, das der erste Aqualung-Riff noch brezelt, der zweite von der neuen CD da aber nicht mithält. Ist verkraftbar.
Auch mit dem Publikum musste ich rumspielen, weil die Übergänge - wohl aus Platzmangel - sehr abrupt sind und das finde ich furchtbar. Dann lieber ein bisschen kopieren und zusammenkleben. Klingt manchmal etwas diletantisch, aber das habe ich auf professionellen Aufnahmen auch schon erlebt (nicht zuletzt bei Bursting Out).
Alles in allem eine einigermaßen amtliche Soundboard Version. Wenn sie denn vollständig ist und die Reihenfolge stimmt (siehe oben).
Bei Interesse PN.
KH