Vielen Vielen Dank,
Ich zähle mich zu denen, die sich über jeden Auftritt des auf einem Bein stehenden, Akustikgitarre spielenden Flötisten freuen.
Sicher darf man, um das mal hier gleich anzuheizen, nicht erwarten, dass Ian wie vor 30 Jahren in Form eines kleinen quirligen Kobold's die Bühne auf und ab "hüpft". Aber mann muss mit der Zeit gehen, auch ein Ian Anderson wird erwachsen und älter, und mit 50 oder so hüpft man nunmal nicht mehr so herum. Und mit zunehmenden Alter wird auch die Musik entspannter, dass ist klar, dass ist bei jeden anderen Interpreten auch der Fall. Von daher stört es mich wenig, wie Ian im Vergleich zu damals auftritt (auch was seine Stimme betrifft), oder wer vom Original Line-Up noch übrig ist. Und auch ein Solo-Ian mit Orchester hat durchaus Qualität, auch ohne den Rest der Mannschaft.
Die Musik ist wichtig, oder vielmehr die Emotion bzw. die Botschaft die dahinter steckt, nämlich mit meiner Musik meine Gefühle ausdrücken zu wollen und dabei auch die der Fans treffe. Und auch mal Songs zu spielen die auch mal keine tiefgründigere politische o. sozialkritische Bedeutung haben, gerade in der heutigen Welt. Es gibt genug Bsp. dafür, dass genau diese Inhalte zu so mancher Trennnung von Bands geführt hat (Bsp. Pink Floyd). Man sollte froh sein, dass diese und andere "alte" Bands noch aktiv sind

. Ansonsten, wenn es sie alle nicht mehr gebe, könnte ich mir glaube ich meine Ohren abschneiden, denn das, was ein jeder täglich im Radio oder im Fernsehen hört/sieht, ist die reinste Gehirnwäsche.
Aus diesem Grund genieße ich diese Art Musik, solange es sie noch in dieser Form gibt.
So, ich denke das reicht. In diesem Sinne,
Life is a long song
Brick